Erfahrungsberichte
Weltweiter Marktführer in der internationalen Bildung
Hallo liebes Aspect-Team,
ich bin Annmarie Körner und ich wollte mich noch einmal ganz Herzlich für alles bedanken und gleichzeitig einen kleinen Bericht über das Jahr schreiben!!!!!!!!
Das Jahr in England war super. Die ersten Tage in England waren unheimlich neu, kaum zu glauben, dass ein Nachbarland so anders sein kann. Zum Glück musste ich 2 Tage nach meiner Ankunft schon in die Schule, was mir wenig Zeit zum nachdenken gab, was denn alles "Schlimmes" auf mich zukommen könnte. Meine Nachbarin, die selber aus Hong Kong kommt und das Jahr davor schon als Austauschschülerin nach England kam um dort Ihren Abschluss zu machen nahm mich mehr oder weniger an die Hand und zeigte mir alles. Da sie aber schon zu den 13 Jahrgängen gehörte und ich zum 12 hatten wir dann letzden endes innerhalb der Schule weniger zu tun.
Ich wurde unheimlich nett auf genommen dort und musste den Schülern in meinem Jahrgang erst einmal erklären was denn überhaupt ein "Exchange Student" ist, da sie das Wort vorher noch nie gehört hatten. Vor allem das englische Oberstufensystem ist für einen Austauschschüler der Kontakte knüpfen will unheimlich entgegenkommend. Da man nur 4 Fächer hat, hat man auch dementsprechend viele Freistunden, die dann laut Lehrer als "study time" genutzt werden sollte, aber laut Schüler wird sie dann hauptsächlich als "social time" genutzt ;). Man setzt sich in den Gemeinschaftsraum oder in die Kantine und quatscht und lernt sich dabei besser kennen oder man lernt neue Leute kennen. Das Schulsystem generell war für mich eine komplett neue Welt, da es nun auf einmal nicht mehr um den ständigen druck des Meldens ging, nein, man hatte eher das Gefühl von einer netten kleinen runde von max. 14 Leuten und min. 8 Leuten in einem Klassenraum, in dem man diskutierte, schrieb oder dem Lehrer zuhörte.
Ich hatte ein Riesen Glück mit meiner Gastfamilie, die eine offene Tür für jedermann hatte, ich glaube so sind die meisten Engländer. Man kommt unangemeldet und geht unabgemeldet :) .
Ich glaube 2 junge Gastschwestern zu haben im Alter von 7 und 10 kann auch ziemlich vorteilhaft sein, man übernimmt ein wenig die rolle einer großen Schwester und geht dabei Zankereien oder Zickenalarm, wie es bei Gleichaltrigen ab und zu einmal vorkommt, aus dem Weg. Die Rolle des Babysitters habe ich auch nicht annähernd übernommen, eher nach langem überreden konnte ich meine Gastmutter endlich dazu bringen mich auf die Mädchen aufpassen zu lassen. (nicht das sie mir nicht traute)
Für mich ist es immer noch unfassbar das man sich binnen 10 Monate ein komplett neues Leben aufbauen kann. Meine Freunde in England stehen mir genauso nahe wie die in Deutschland und bezüglich dessen bin ich unendlich froh dass ich mich für England entschieden hab, weil ich jederzeit für 50 Euro hin- und zurück fliegen kann.
Ich habe jetzt schon wieder einen Flug gebucht in den Herbstferien für 10 Tage und worauf ich mich besonders freue ist eine Italien-Reise für 10 Tage in 4 Städte , die meine Schule in England jedes Jahr Ostern anbietet und meine Lehrerin bot mir auch einen Platz an ("wenn schon deine ganzen Freunde mitfahren, da kann man dich doch schlecht in Deutschland lassen.")...........da kann man doch schlecht nein sagen, oder????
Ich hoffe dies konnte euch einen kleinen Einblick in das Jahr geben.
Im Großen und Ganzem...............ES HÄTTE NICHT BESSER SEIN KÖNNEN!!!!!!!!!!!
Ganz , ganz Herzlichen Dank
Viele liebe Grüße
Annmarie Körner
York, UK