Tradition und Bräuche in Irland

Du denkst darüber nach, Englisch in Irland zu lernen? In diesem Artikel erfährst du mehr über Tradition und Bräuche in Irland. Generell kann man sagen, dass es sich um ein sehr traditionsreiches Land handelt und da viele Iren schon über Jahrhunderte immer wieder ausgewandert sind, haben sich einige Traditionen auf der ganzen Welt verbreitet.

 

Traditionen und Bräuche in Irland

St. Paddy's

Das wohl bekannteste Fest der Iren ist der St. Patrick’s Day. Jedes Jahr am 17. März versammeln sich Groß und Klein, um den irischen Nationalheiligen zu feiern. Heutzutage geschieht dies auf der ganzen Welt und auch „Nicht-Iren“ sind euphorisch dabei. Jedes Jahr auf’s Neue gehen Bilder um die Welt, die den Chicago River und viele berühmte Bauwerke wie die Oper in Sydney, die große Mauer in China und das Empire State Building in New York in grüner Farbe zeigen. Dabei ist es erstaunlich, dass die größte St. Patricks Day Parade keineswegs in Dublin stattfindet, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern in New York City – Dublin belegt sogar erst den siebten Platz.

In Irland wird der Feiertag traditionell mit dem Besuch eines Gottesdienstes begangen. Meist folgt dann im Laufe des Tages ein traditionelles Essen im Beisammensein der Famile oder man feiert mit anderen Schaulustigen einfach auf der Straße.

Halloween in Irland

Was viele Menschen nicht wissen ist, dass auch das Halloween-Fest seinen Ursprung in Irland hat. Bereits zu Zeiten der Kelten wurde jedes Jahr am 31. Oktober das Ende des Sommers gefeiert und dabei auch den Verstorbenen gedacht. Heutzutage wurden viele der überwiegend US-amerikanischen Traditionen übernommen und so verkleiden sich Kinder an Halloween und ziehen von Haus zu Haus, um Süßes oder Saures („Trick or Treats“) zu spielen.

Irische Sprache hat Tradition

Wenn man über irische Bräuche und Traditionen spricht, kommt man nicht drum herum auch die irische Sprache zu erwähnen. Dabei spricht man tatsächlich vom „Irischen“ und nicht wie oft angenommen vom „Gälischen“, da dies nur ein Überbegriff ist, der auch das Schottisch-Gälische und das Manx (welches man auf der Isle of Man spricht) beinhaltet.

Irisch ist dabei die Hauptamtssprache Irlands, während englisch „nur“ eine Amtssprache ist. In der Praxis sieht dies allerdings ein wenig anders aus: Während es verpflichtend ist, Irisch in der Schule zu lernen, geben nur etwa 5-10% der Bevölkerung an, die hoch-komplexe Sprache im täglichen Leben zu gebrauchen. In einigen Kommunen, vor allem in Westirland, den sogenannten Gealtachts, wird Irisch auch heutzutage täglich gesprochen. Die meisten Berührungspunkte mit der Sprache hat man wohl vor allem durch Verkehrsschilder und die Ansagen im Bus, welche immer in Englisch und in Irisch angegeben werden müssen.

Irland

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Traditionelle Gerichte Irlands

Während es heutzutage auch in Irland eine große Auswahl an verschiedenen internationalen und modernen Küchen gibt, findet man doch bei den meisten Gastro-Pubs oder Restaurants mindestens ein „typisch“ irisches Gericht auf der Speisekarte. Eines der bekanntesten Speisen ist wahrscheinlich das Irish Stew, ein deftiger Eintopf mit Kartoffeln, Lammfleisch und Zwiebeln. Heutzutage versucht man das Gericht ein wenig „aufzuwerten“ und es gibt allerlei verschiedene Interpretationen davon.

Generell bestehen viele Gerichte aus Kohl, Rüben, Pastinaken und natürlich Kartoffeln. Die irische Küche ist sehr Kartoffel-lastig, wobei man die Knollenfrucht in den verschiedensten Variationen isst: Kartoffelbrei, Salzkartoffeln, Pommes Frites (in Irland: Chips), Kartoffelchips (in Irland: Crisps), Kartoffelauflauf und viele mehr.

Wird der Kartoffelbrei mit Kohl und Butter vermischt, dann wird daraus der sogenannte Colcannon, der auch heute vor allem mit Corned Beef gegessen wird. Ähnlich dem English Breakfast gibt es auch das Irish Breakfast, dass dem englischen Gericht in nichts nachsteht. Klassische Zutaten dabei sind: Würstchen, gebratener Schinkenspeck (Bacon), Eier (Spiegelei oder Rührei), Black und White Pudding (eine Fleischspeise aus gebackenem Schweineblut), Tomaten, Bratkartoffeln, Weiße Bohnen (Baked Beans) und Pilze.

Wer es nicht so deftig mag am Morgen, kann das Gericht auch in ein wenig abgewandelter Form am Abend essen, dann wird es eher als „Fry“ bezeichnet. Dazu gibt es oft noch Sodabrot mit irischer Butter und eine Tasse schwarzen Tee. Dieses Getränk wird von den Iren sogar mehr getrunken als von den Engländern, die ja berühmt sind für Ihre „Tea-Time“. Wenn man gefragt wird, ob man auch eine Tasse möchte, gibt es immer drei Fragen zu beantworten: „Mit oder ohne Milch?“, „Mit oder ohne Zucker?“ und „Stark oder schwach?“.

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