Vermeide diese Wörter im englischen Lebenslauf

Solltest du deinen Lebenslauf auf Englisch schreiben, dann pass jetzt ganz genau auf. Wer billige Klischees, übertriebene Superlative oder abgedroschene Adjektive im LinkedIn Profil oder bei der Bewerbung nutzt, kann das mit dem Traumjob gleich vergessen.

Wir zeigen dir die Wörter, die du in deinem Lebenslauf vermeiden solltes:

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Vermeide diese Wörter im Englischen Lebenslauf

#1 - "Innovative" (innovativ/erfinderisch)

Die meisten Unternehmen behaupten, innovativ zu sein. Die meisten Menschen behaupten, innovativ zu sein. Allerdings sind die meisten von uns nicht wirklich innovativ. Ich bin es sicherlich nicht – und das ist okay, denn Innovation ist keine Voraussetzung für Erfolg. (Du musst nicht neu sein – du musst einfach nur besser sein.)

Und falls du wirklich innovativ bist, sag es nicht. Beweise es. Beschreibe die Produkte und Ideen, die du entwickelt hast und die Dinge, die umgesetzt hast. Bringe etwas Greifbares auf den Tisch, sodass deine Innovation sichtbar ist, das ist immer der beste Beweis.

#2 - "Extensive experience" (langjährige Erfahrung)

Angenommen, du hast “langjährige Erfahrung im Web Design”. Schön, aber wie lang du in dem Business bist, sagt noch gar nichts aus: Du könntest trotzdem der schlechteste Programmierer der Welt sein.

Am wichtigsten ist, was du gemacht hast: wie viele Websites du erstellt hast, wie viele Back-end-Systeme du installiert hast, wie viele kundenspezifische Anwendungen du entwickelt hast (und welche), … Erzähl nicht, wie lange du etwas schon machst. Beschreibe, was du wirklich gemacht hast.

#3 - "Results-oriented" (ergebnisorientiert)

Ach wirklich? Du konzentrierst dich also darauf, das zu tun, für das du bezahlt wirst? Hervorragend.


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#4 - "Responsible" (verantwortungsvoll/verantwortlich)

“Responsible” kann verschieden verstanden werden. Du kannst verantwortungsvoll sein (aber sollte das nicht eigentlich jeder sein?), oder du kannst für etwas verantwortlich sein – Letzteres ist nur eine langweiligere Formulierung, um auszudrücken, dass du etwas Bestimmtes gemacht hast. Wenn du beispielsweise in der Social Media Branche bist, sag nicht, dass du „verantwortlich für soziale Kampagnen bist“. Erzähle stattdessen, was du erreicht hast, wie, dass du die Umsätze mithilfe von sozialen Netzwerken um 40% erhöhen konntest, oder ähnliches.

  • „Responsible“ ist ein gutes Beispiel dafür, passive Formulierungen um Biegen und Brechen in aktive Formulierungen umwandeln zu wollen. Nutze stattdessen lieber Action Words, um deine Erfahrung in das richtige Licht zu rücken.

Erzähle also nicht, wofür du verantwortlich bist. Erzähle, was du auch tatsächlich gemacht hast. Wirkliche Leistungen sind in jedem Fall eindrucksvoller.

#5 - "Creative" (Kreativ)

Wenn du ein bestimmtes Wort oft genug siehst, macht es irgendwann keinen Eindruck mehr. Creative ist so ein Wort. Wenn du auf LinkedIn Profilen nach creative suchst und ein Trinkspiel daraus machst, verlieren alle schnell – oder gewinnen, je nachdem, wie man es sieht. ;)

Creative ist nur ein Beispiel von vielen. Andere sind extensive (umfangreich), effective (effektiv), proven (bewährt), influential (einflussreich) und to be a team player (teamfähig sein). Manche dieser Worte treffen vielleicht wirklich auf dich zu, aber da jeder sie nutzt, haben sie an Bedeutung verloren.

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#6 - "Passionate" (leidenschaftlich/passioniert)

Manche Leute mögen anderer Meinung sein, aber wenn du sagst, dass du 'leidenschaftlich gern elegantes Design mit Alltagsgegenständen verbindest', dann hörst sich das für die meisten Leute einfach zu übertrieben an. Dasselbe gilt, wenn du 'leidenschaftlich gern langfristige Kundenlösungen entwickelst'.

Probier stattdessen doch mal die Wörter focus (Schwerpunkt), concentration (Konzentration) oder specialization (Spezialisierung) aus. Oder versuch es mit love (lieben), wie zum Beispiel in "I love incorporating an elegant design aesthetic in everyday objects“ („Ich liebe es, elegantes Design mit Alltagsgegenständen zu verbinden“). Das hört sich gut an. Passion (Leidenschaft) leider nicht.

#7 - "Driven" (engagiert)

Vielleicht bist du engagiert, was deine Kundenorientierung betrifft. (Wow, du versuchst, die Leute zufriedenzustellen, die dich bezahlen?) Oder vielleicht bist du auch einfach nur generell engagiert. Egal in welcher Form, driven ist genauso wie „motivated“ (motiviert). Oder „inspired“ (begeistert/inspiriert). Es ist nur ein Lückenfüller. Hör auf, es zu benutzen.

#8 - "World-class" (Weltklasse)

Zwei Beispiele:

  • Usain Bolt - Weltklasse Sprinter mit einer olympischen Medaille als Beweis.
  • Serena Williams: Weltklasse Tennisspielerin.

Was ist aber ein Weltklasse Fachmann oder ein Weltklasse Unternehmen? Wer bestimmt, was Weltklasse ist? In deinem Fall: wahrscheinlich nur du allein. Also lass dieses Wort lieber weg, du klingst sonst schnell eingebildet.

Fazit

Viel reden kann scheinbar jeder. Im Lebenslauf kommt es darauf an, deine bisherigen Leistungen und Erfahrungen präzise zu beschreiben, damit sich der zukünftige Arbeitgeber ein genaues Bild von deinem Können machen kann.

 

Nützliche Links:

 

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